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- Block
Toll,
Frau Neubauer! Tolle Figur, die sie in knallroter Pelle auf den
Titelseiten jener Les-ich-nur-beim-Friseur- Illustrierten zur Schau
stellen. Wie ich im Innenteil erfahre, haben Sie als junges
Mädchen ja sehr gelitten unter ihrer Figur. Sie
Ärmste! Eine
Diät nach der anderen! Essstörungen! Komplexe! Bis
Sie sich
eines Tages so akzeptiert haben, wie Sie waren! Großartig!
Als
"Vollweib" wurden Sie neu erfunden! Üppig und schön
dabei!
Millionen von dicken Frauen - oder jenen mit gestörter
Körperwahrnehmung - schenkten Sie neues Selbstvertrauen! Big
ist
beautiful - dafür standen Sie wie keine zweite deutsche
Prominenz!
Fast hätten wir es geglaubt. Eines Tages aber, im vergangenen
August, betrachteten Sie sich im Spiegel, wie der Stern berichtet, und
dachten so ganz bei sich: "Es war gut so, wie du warst. Aber jetzt bin
ich eine andere. Und neugierig, was noch alles geht." Und dann haben
Sie ganz easy abgespeckt. Big ist eben doch nicht beautiful. Und wenn
frau neugierig genug ist, kann sie locker schlank sein. Vorbildhaft,
Frau Neubauer! Danke, sagt die dicke Frau! Und stellt sich ganz
neugierig vor den Spiegel. Mal sehen, was geht. Sollte es trotz
Punktezählen nicht klappen mit dem Abnehmen, fange ich mit
Yoga
an! Davon nimmt frau nämlich ganz nebenbei ab, schier von
alleine!
Das verkündet ein rank und schlank gewordenes "Moppel-Ich"
dieser
Tage in ihrem neuen Buch! Toll, Frau Fröhlich! Danke!
NS-Scherge floh vor der Kamera
Mit Beate Klarsfeld stellte Kameramann Harry Dreifuss den
NS-Verbrecher Kurt Lischkla.
(In: Kölner Stadt-Anzeiger, Rhein-Erft, Mai 2006)
Er weiß, dass eine Kamera auf ihn gerichtet ist. Das
macht
ihn nervös.
Die Aktentasche an sich gedrückt, hastet Kurt Lischka durch
die Straßen
Kölns. Plötzlich beginnt er wegzulaufen. Die
Filmaufnahme verwackelt. Kameramann Harry Dreifuss bleibt dem
NS-Verbrecher Lischka auf den
Fersen.
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Endstation Staubsauger
Recherchiert: Der Spinnen Todesfallen
(In: Frauenzimmer.de, November 2008)
Das Grauen kam in der Nacht. Auf seiner Jagd ging es selbst in
die Falle: Es rutschte in meine leere Badewanne, aus der es kein
Entkommen gibt. Als ich am Morgen - noch kuschelwarm und halb im Schlaf
- den Duschvorhang zur Seite schiebe, um meinen ungeschützten
Barfuß in das Emaille-Becken zu setzen, scheuche ich es
auf.
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